Innenräume des Schloss Sanssouci

Schloss Sanssouci im Park Sanssouci
Schloss Sanssouci im Park Sanssouci

Innenräume im Schloss Sanssouci

Zu den Innenräumen zählen der Vorsaal, der Festsaal (Marmorsaal), die Königswohnung und fünf Gästezimmer.

Im Mittelteil des Schlosses liegen in der Nord-Süd-Achse das Vestibül (Vorhalle) und der dem Garten zugewandte Marmorsaal. Nach Osten schließt die Königswohnung an, mit Empfangszimmer /Audienzzimmer, Konzertzimmer, Arbeits- und Schlafzimmer, Bibliothek und einer langgestreckten Galerie auf der Nordseite. Zusätzlich liegen fünf Gästezimmer westlich der beiden Mittelsäle.

Die Innenräume des Schloss Sanssouci sind heute noch reich mit Möbeln, Porzellan, Gemälden und Plastiken vorwiegend aus dem 18. Jahrhundert ausgestattet.

Konzertzimmer

Das Konzertzimmer zählt zu einem der schönsten Räume des deutschen Rokoko. Es wurde durch Spiegel optisch erweitert und beherbergt Malerei, Skulpturen und Kunsthandwerk. An das Konzertzimmer schließt das Empfangszimmer / Audienzzimmer an. In diesem warteten die Gäste auf die Audienz beim König.

Marmorsaal

Der Marmorsaal diente als Festsaal und war auf der Gartenseite liegend. Der Mamorsaal hat einen ovalen Grundriss. Das Pantheon in Rom war Vorbild für die durch eine Lichtöffnung im Scheitelpunkt geöffnete Kuppel.  Der Mamor des Mamorsaales stammt aus Carrara und Schlesien und wurde in den Säulen, Wänden, Fensterlaibungen sowie in den ornamentalen Einlegearbeiten des Fußbodens verarbeitet.

Bibliothek

In Anlehnung eines Grundriss eines Arbeitszimmers des Schloss Rheinsberg wurde die Bibliothek entworfen. Sie beherbergt rund 2.200 Bücher, welche ursprünglich aus dem Stadtschloss stammen.

Arbeitszimmer und Schlafzimmer

Dieser Raum ist der einzige Schlossraum, welcher nicht mehr die ursprüngliche Innenausstattung ausweist. Der Raum wurde durch seinen Nachfolger und Neffen Friedrich Wilhelm II. im klassizistischen Stil umgestaltet.

Das Schloss Sanssouci hatten keine Wohnräume für seine Gemahlin, Königin Elisabeth Christine. Friedrich II. schob sie ins Schloss Schönhausen im heutigen Berliner Stadtbezirk Pankow ab.

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